Archive for Mai, 2007

Baldur’s Mate Monthly Teaser

Samstag, Mai 19th, 2007

Haha! SA!

Mehr “Artwork” gibt es hier. Meine ZLB-Karte ist wieder aufgetaucht. Den Scheißer in der Uniform nenne ich Winfried.

Automatenmalerei IV: Wolkengenerator

Samstag, Mai 19th, 2007

Wir freuen uns, gleich mehrere Ausführungen eines ersten brauchbaren Wolkengenerators präsentieren zu dürfen. Dieser soll uns einst die Unabhängigkeit von meteoroloschen Zwängen schenken, denen der moderne Mensch nach unseren Vorstellungen längst nicht mehr ausgesetzt sein muß. Mit einem unbegrenzten Fundus an stets frischem Wolken-Werk soll sich die Menschheit nicht mehr Ihrer Unvollkommenheit schämen und jeder wolkenlose Sommertag wird zittern vor der Macht des Banausenrepublik Wolkengenerators.

Der braune Mops marschiert…

Dienstag, Mai 15th, 2007

Der braune Mops

…beispielsweise nach Schwerin. Hoffentlich wissen auch alle noch, was ihre Globalisierungskritik von seiner unterscheidet, wenn er wieder gegangen ist. Hoffenlich bleibt er nicht da! Wird Lafontaine sprechen?
Der größte Teil der mobilisierten Massen wird, womöglich schwarz-rot-gold schwenkend, mehrheitlich quotendeutschem Schlager lauschen, später Bob Geldof seine “Bild” abkaufen und sich ob seines trendigen Dagegenseins schwer zusammengehörig fühlen.

Aus lauter Verlegenheit langweilige loci communis zusammenzuschustern, nur um hier mäßig witzige Wortspiele und schlecht gezeichnete Tiermotive unterzubringen, mag erbärmlich finden wer will.

Banausenrepublik Demorezensionsdienst #21

Sonntag, Mai 6th, 2007

Revolutionäre 1. Mai Demonstration Lausitzer Platz

Das, was dieses Jahr als “revolutionäre 1. Mai-Demo” durch Kreuzberg kroch, war, um diese Einschätzung vorwegzunehmen, reichlich arm. Wenn ich mit dem kruden Konglomerat, welches da eine ewig lange Strecke entlang in einer Art Cantorscher Kurve durch die Gassen um die Reichenberger Straße schlängelte, die Revolution starten müßte, würde ich erwägen, mich als Konterrevolutionär erschießen zu lassen.

Ausgehend von den Zahlen der Bullen kann man wahrscheinlich von 7000 Leuten sprechen, auch wenn mir selbst das noch übertrieben erscheint. Am Lausitzer Platz hatten sich vielleicht 3000 zusammengerottet. Darunter mindestens 5 Träger palästinensischer Flaggen, die, statt wegen unangebrachten Nationalismus’ rausgemobbt zu werden, den Zug so im folgenden optisch gut für sich vereinnahmen konnten.
Nun wurde zunächst routiniert gewettert, gegen “Imperialismus”, “Globalisierung” und so. Genau hingehört hab ich nicht, schließlich waren wir wegen der Köpi da. Stargast war Bewegung 2. Juni-Veteran Ralf Reinders, der hingebungsvoll für die Freilassung von Christian Klar etc. eintreten durfte. Als großer Clou angekündigt wurde die massenhafte Enttarnung und Markierung von Zivilbullen, zu deren Zweck man Photos schießen und per MMS an die zuständige AG schicken sollte. Hat anscheinend keiner gemacht, zumindest hab ich keines der gelben Bullenwarnschilder gesehen, dafür aber jede Menge Typen, die wie Zivten aussahen. Irgendwann setzte sich die ganze Geschichte dann auch mal in Bewegung. Die Strecke wurde zum Spießrutenlauf durch die zahlreichen säumenden photographierwütigen Touris. Die Polizei hingegen war offenbar gleich zu Hause geblieben. Wir fühlten uns irgendwie nicht ernst genommen.

Schließlich konnten wir doch noch den Black Block Köpi ausfindig und es uns darin relativ gemütlich machen, da die nicht vorhandenen Bullen ja nichts gegen die Seitentransparente sagen konnten. So humpelten wir den Rest der 1000 Kilometer langen Strecke entlang. Immer der Palifraktion hinterher, die sich immer weiter nach vorn boxen konnte. Wir fühlten uns irgendwie instrumentalisiert.

Wieso bekommt es jede beliebige Scheißdemo hin, sich auf den Verzicht auf Nationalflaggen zu einigen, nicht aber der rev. 1. Mai? Stattdessen begann Reinders, dessen Homies von den Tupamaros Westberlin und der Kommune 1 ja schön früher gerne mal brandsatztechnisch Vorbild in der Reichskristallnacht fanden, begeistert gegen das “Apartheidsregime” Israel zu wettern. Als dann in der Oranienstraße endlich jemand die Eier hatte, zum Ausgleich die Fahne Israels in die Brise zu stemmen, kaperte eine aufgebrachte junge Frau das Mikrophon und schrie ein paar Sätze auf arabisch, in denen sehr oft die Worte “Israel” und “Palästina” vorkamen. Sie bekam Beifall. Ihr Auftritt blieb seitens der Organisatoren unkommentiert. Wir gingen.
Und zwar nach Hause. Was wir uns nicht geben mußten, waren die traditionell ab jetzt auftauchenden grauen Wölfe und krawallgeilen Bürgerbübchen.

Automatenmalerei III

Samstag, Mai 5th, 2007

Selbstähnliches Gestrüpp folgt der Form eines grinsenden Schädels

Chique: Ein bisher ungezähmtes Gestrüpp läßt sich dazu bewegen, einer vorgegebenen Form zu folgen und auf diese Weise ausgesprochen kitschige Motive zu erzeugen. In diesem Beispiel, um den Kitschfaktor noch zu erhöhen, rankt sich das gruftige Gemüse um einen diskret angedeuteten Totenkopf. Anzusehen und zu generieren in der Galerie.

Punkrock Concert Guide #45

Donnerstag, Mai 3rd, 2007

Der beliebte Konzertführer erscheint aus aktuellem Anlaß in Form eines allgemeinen Veranstaltungskalenders und schmaler als gewohnt.

Jawohl.