Archive for November, 2007

Ghosts of living in the Eighties

Donnerstag, November 22nd, 2007

Ghosts of Independent MusicQuelle: www.eiszeit-kino.de

An diesem Wochenende vom 22. bis 25.November findet im Eiszeit-Kino in Kreuzberg das Filmfestival “The Ghost of Independent Music” statt.
Gezeigt werden so hervorragende Filme wie “Grundstück”, die Aufnahme des Auftritts der Einstürzenden Neubauten im Palast der Republik, “Ghosts of the Highway” über die Band Gun Club und der Knüller “Ghosts… of the Civil Dead” von John Hillcoat mit einem wundervollen minderjährigen Nick Cave, der nicht nur ebenfalls das Stichwort “Ghosts” im Titel trägt, sondern durch die gleichzeitige langjährige Zusammenarbeit Nick Caves mit dem Gun Club-Gitarristen Kid Congo Powers sowie Blixa Bargeld auch diesen Kreis schließen darf. Das zweite im Gegensatz zu den zahlreichen Musikvideos wirklich große gemeinsame Projekt von Nick Cave und John Hillcoat, der Splatter-Western “The Proposition” adelte die letztjährige Berlinale.
Außerdem bekommt man die Gelegenhgeit, den sehr frischen Film “Inside the Smiths” über eben diese anzusehen und “Curt Kobain About a Son” von 2006. Außerdem zu Gesicht bekommen kann man Lydia Lunch, Phillip Boa und Henry Rollins.
Die taz schreibt sehr appetitanregend über das Event.

Hier gibts den Flyer. Hier das Programm.

Berlin 8.12.2007

Freitag, November 16th, 2007

Waffenstillstand

Freitag, November 9th, 2007

Der Admin der Schlagaubtauschsplattform fuckdkm.blogsport.de hat die Kommentarfunktion geschlossen. Das Blog wurde als Reaktion auf die bewaffnete Belagerung des Subversivs durch betrunkene Graffitiaktivisten von u.a. DKM am 1.9.2007 gestartet und wurde schnell zu einem heiter sprudelnden Quell der Freude für außenstehende und unverletzt gebliebene Leser.

Die Crew und das Massaker wurden auch anderswo thematisiert, letztlich blieb die Geschichte aber ein ziemlich heißes Eisen – offenbar wurden sogar bereits verfaßte Blogeinträge zum Thema nachträglich entfernt – und man blickte viel eher peinlich berührt über die ausufernde Aggressivität der “Diskussion” lieber woanders hin. Dabei gewann gerade der immer hysterischer werdende Ton der Streiterei immer mehr an Unterhaltungswert.

Die Crew, deren alkoholbedingt möglicherweise unzurechnungsfähige Mitglieder sich aufgrund einer Getränkesperre etwas danebenbenommen hatten, sah dies ziemlich bald ein und verfaßte ein Entschuldigungsschreiben, in welchem der Vorfall wortreich bedauert wurde. Als jedoch einige Leute sich als noch immer ein wenig angefressen zu erkennen gaben, formierte sich eine breite Front aus deren Reihen entweder alles geleugnet wurde oder Vorwürfe der Spalterei erhoben. Die Wortwahl wurde mehr und mehr unüberlegt, und ca. einen Monat nach dem Blind Date auf der Notaufnahme waren die Fronten auf die Begriffe “Antideutsche” und “Antisemitische Sprüher” abstrahiert, und in der Anomymität der Kommentarspalte konnte sich ein irrationales und absurdes Klima der Gewalt ausbreiten.

Darin schimmerten zart sprießende humoristische Blüten um so mehr, wie eine herrlich romantische dreiteilige Berliner Heile-Welt-Phantasie, die mich so glücklich gemacht hat wie kaum ein anderes Stück Text jemals.

Fern von Träumereien wurde auf einmal diskutiert, ob sich überhaupt eigentlich nur die Leute als “betroffen” fühlen düften, die Platzwunden am Kopf davongetragen hatten oder aber auch solche, die sich nur um vier Uhr morgens mit der Option darauf auseinandersetzen mußten, und die Chrom Fraktion formierte sich. Plötzlich schien es als solle der Streit zurück auf die Straße getragen werden!

Ein Großteil der informierten Öffentlichkeit hatte sich von Anfang an für die Löschung des Blogs ausgesprochen und dürfte mit der Sperrung nach dem 200. Kommentar nun auch zufrieden sein. Eine bizarre Daily-Soap, die ihre besten Tage mangels neuer Ideen und aufgrund allzu stumpfer Provokationen hinter sich gebracht hatte, ist damit nun abgesetzt. Oder so.

Punkrockconcertguide #49

Samstag, November 3rd, 2007

Dürftig, dürftig… Was hat denn der Herr zuständiger Minister den ganzen Monat über getrieben? Hat er denn gar keine Ahnung was läuft in der Hauptstadt? Dürfen wir aus dem schmalen Katalog zugegebenermaßen besuchswürdiger Veranstaltungen entnehmen, daß der Herr Malereiminister im November eigentlich gar nicht aus dem Haus zu gehen gedenkt? Doch! Und zwar morgen zu:

Viel Spaß.