5120071226: Deutscher HipHop is dying slowly and painfully
Geschmackskrebs_ Lärmbelästigung
malereiminister

Bereits im November hat das Rap-Duo Kinderzimmer Productions bekannt gegeben, in Zukunft nicht mehr gemeinsam unter dem bekannten Namen zu musizieren. Als Gründe wurden die prekäre finanzielle Situation und die zunehmende Verdummung des deutschen und deutschsprachigen Rap angegeben. Noch im Sommer war das Album “Asphalt” erschienen und vor zwei Wochen erschien in der Wochenzeitung freitag ein etwas konfuses Interview, in welchen vom Aufhören keine Rede ist. Die Banausenrepublik nimmt feierlich Abschied von einem der intelligentesten Projekte im deutschen Hip-Hop überhaupt und macht in diesem Sinne auch noch Werbung für HipHopVinyl in Friedrichshain.

Und wie wir nun gestern per Newsletter vernehmen mußten, hört auch das Berliner Label Royal Bunker im kommenden Jahr vorraussichtlich auf. Mit K.I.Z., dem bisher besten Pferd im Stall und Dauererfolg des Jahres, soll laut Labelchef (Marcus) Staiger auf jeden Fall noch ein Album rausgebracht werden, bevor die Lichter endgültig ausgehen. Auch wenn von der Bande Zöglinge doch wie Sido, B-Tight und Kool Savas einige zu eingangs erwähnter Verrohung oder zumindest Einengung deutscher Rapmusik im Mainstream beigetragen haben und andere hoffnungsvollere Gesichter wie Prinz Porno längst ausgestiegen sind, werten wir das Ableben der traditionsreichen Buchte in der Falkensteinstraße Nummer Dreizehn ebenfalls als Verlust.

Währenddessen besinnt sich der Nachwuchs in Bielefeld auf nationale Werte

One Response to “Deutscher HipHop is dying slowly and painfully”

  1. Philologisches Klo Says:

    Datt iss Duisburg…

    Stadthymne von “Assitoni” im Schiesserfeinripp, kurzum, die Bandbreite hat wieder zugeschlagen. Und diesmal garnicht so übel,wie letztens mit Selbst gemacht. Die Zeiten ändern sich auch im Pott, in den frühen 70igern gab es verdreckte Lu…

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