Analogmalerei_ Dogma
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Das ökoanarchistische Kollektivdorf “Grüne Furche” hatte den Anspruch, selbstbestimmtes Wohnen mit der Weiterentwicklung gesellschaftlicher Standards und linker Politik zu verbinden, war jedoch nicht wirklich handlungsfähig, weil der nächste Mobilfunkmast viel zu weit entfert stand.
Das Kollektiv lebte weitestgehend abgeschnitten vom Rest der Szene, von Skeptikern unter Sektenverdacht gestellt, von Liebhabern allerdings als Rückzugspunkt weitab vom alltäglichen Würgegriff der Metropolen und szeneinternen Rechtfertigungszwängen hoch geschätzt und zum Teil verehrt wie verklärt. Später sollte das Dorf der Vergewaltigung durch den zunehmenden Tourismus, hauptsächlich aus Berlin-Prenzlauer Berg, zum Opfer fallen und seine einzigartige Atmosphäre zwischen aus dem Boden schießenden Streichelzoos und Headshops unwiderruflich zugrundegehen.






