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Wir möchten den hervorragenden Veranstaltungshinweis weiter tragen, mit dem im*moment*vorbei uns diese Woche dankenswerterweise um diebische Vorfreude auf den nächsten Samstag beschenkt hat. Im Rahmen der Buchvorstellung des Werkes “Deutschlandwunder” von der Gruppe Kittkritik wird am 12.4.2008 in der Kastanie 85 der Vortrag “Mit Judo gegen Wodka-Bruno, Miethai Zinse und Dr. Mubase. TKKG – Ein postnazistischer Jugendkrimi” zu hören sein. Diesen kündigen die Autoren folgendermaßen an:
“In Buch- und Hörspielform macht im deutschen Jugendkrimi „TKKG“ der Bandenchef Tarzan seit 1979 seine Gefolgsleute durch geistige und körperliche Überlegenheit überflüssig. Gottgleich ist er für die jugendlichen Leser weniger Identifikationsfigur als virtueller Führer. Zur Aufrechterhaltung der gesellschaftlichen Ordnung löst Tarzan seine Fälle mit Hilfe des Faustrechts, verprügelt die, durch Hakennasen oder fremde Namen gekennzeichneten Dealer und andere Bösewichte. Der Beitrag zeigt, inwiefern TKKG Prototyp eines postfaschistischen Kinderkrimis ist und geht auf den Subjektverfall in der postfaschistischen Gesellschaft, anhand des Geschlechterverhältnisses zwischen Gabi und Tarzan, den rassistischen und antisemitischen Bedrohungszenarien einer Welt voll dunkler Machenschaften ein, in der sich die Masse nur durch Anlehnung an einen Führer wie Tarzan behaupten kann.” [Kittkritik]
Um sich die Abenteuer der vier sympathischen Aktivbürger nochmal rechtzeitig in Erinnerung zu rufen, empfehlen wir als Hörspielfreunde, einmal im Fundus dieser Seite zu wühlen (oder dieser). Wer es nicht mehr hören kann, dem sei diese gelungene Verballhornung ans Herz gelegt…
Mein Favorit ist Folge 152: Anna und Arthur, die diebischen Haschischspritzer
Auch schön: Folge 74: Im Schattenreich des Dr. Mubase mit Amphetamin-Content
PS: Unkultur war auch da.





